Der Herr der Puppen (Das Geheimnis von Askir 04) von Richard Schwartz

vom 12. Mai 2008 um 08:56 von Markus Slobodeaniuk

Auch dieser Band spielt vollständig in Gasalabad und der Fortschritt in der Gesamtgesichte ist eher marginal. Da zum Anfang zig Punkte der Geschichte aus dem dritten Band umdefiniert werden, braucht die Erzählung lange, um richtig in Gang zu kommen. Danach liest sich die Geschichte flüssig und teilweise sogar amüsant.

Auch diesmal sind es zahlreiche kleine Episoden, die wilde Situationen aufbringen und die Lösung schon auf wenigen Seiten danach liefern, kurzweilige Unterhaltung somit.

Knapp über 400 Seiten, schnell zu lesen, Unterhaltung für zwei nette Abende.

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3 Kommentare

  • 1. panzi  |  18.05.2008 um 17:50

    Da zum Anfang zig Punkte der Geschichte aus dem dritten Band umdefiniert werden, braucht die Erzählung lange, um richtig in Gang zu kommen.

    Was meinst du (ich darf doch du sagen/schreiben) mit umdefiniert? Es wird die vorangegangene Handlung nacherzählt und die Charaktere werden vorgestellt. Das aber zum Großteil eingebettet in die neue Handlung. Hab ich was überlesen bzw. von den alten Büchern vergessen, dass ich nichts als umdefiniert erkannt hatte?

  • 2. panzi  |  18.05.2008 um 18:16

    Eine Frage:
    Jemanden, dem die Bücher von Richard Schwartz sehr gut gefallen, welche Bücher würdest du ihn weiters empfehlen?

  • 3. Markus Slobodeaniuk  |  18.05.2008 um 22:02

    Bei dem umdefinieren mein ich, dass die Handlung in Teil 3 in sich durchaus logisch klang und auch sinnvoll ineinander paßte. Nun zu Beginn Teil 4 die Umstände an dem bewußten Krönungsabend total mit einem neuen Hintergrund auszustatten, dann die Schwester da doch noch wieder auftauchen zu lassen, alles etwas herbeigezogen – daher schrieb ich umdefinieren. Klar greift Teil 4 alle Fäden aus 2 und 3 wieder auf, strickt sie neu zusammen und kommt nun zu einem sauberen Schluss. Doch letztlich hätte man an dem Punkt, wo man am Ende von 4 jetzt steht, auch direkt an Band 3 anschließen können. Alternativ hätte man einfach zum Ende von 3 einen kleinen Fingerzeig geben, dass hier noch offene Punkte sind (also die ersten paar Seiten von Band 4 sozusagen vorziehen und einen Cliffhanger erzeugen), dann wäre der Anfang von 4 nicht so aufgesetzt erschienen.
    Der einzige Hinweis ist das Aufgreifen der Schreiaktion beim Babytausch – damit hatte man wirklich eine Andeutung auf eine Problemstellung.

    Empfehlen ist eine gute Frage (Du ist übrigens natürlich ok), ich hab hier einige vorgestellt, die ich gelesen habe und die meisten davon kann ich – gerade im Zusammenhang mit Schwartz-Alternativen – nicht empfehlen. Fand Das erste Horn schon sehr erfrischend in der Schreibweise (auch der einzige Grund wieso ich derzeit an den Fortsetzungen dran bin, die doch derzeit sehr stark an schnell produzierte Massenware erinnern im Gegensatz zu Teil 1). Wühle mich selbst gerade durch das Rad der Zeit, doch das ist eine deutlich höhere Komplexität der Gesamtgeschichte und nicht mal so schnell wegzulesen. Askir ist derzeit wohl etwas einzigartig.